Erweiterter Potenzbegriff
Extended concept of power
a⁰ = 1, a⁻ⁿ = 1/aⁿ und a^(1/n) = ⁿ√a sind keine Willkür, sondern die einzigen Festlegungen, bei denen die Potenzgesetze weitergelten (Permanenzprinzip, Hefendehl-Hebeker und Prediger 2006): Die Reihe 2³, 2², 2¹ halbiert sich Schritt für Schritt, und aus (a^(1/n))ⁿ = a folgt die Wurzel. Der Abschnitt räumt aus, dass a⁰ = 0 oder a sei, dass ein negativer Exponent eine negative Zahl gebe und dass der Exponent 1/n ein Teilen bedeute. Er bereitet a^(m/n), die Potenzgesetze für rationale Exponenten und später die Exponentialfunktion vor.
Das Muster fortsetzen
Bei den Zweierpotenzen
Bruchexponenten
Was könnte
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
Welchen Wert hat 5⁰?
Welche Zahl gehört in das leere Feld?
(−4)⁰ = 1.
Welcher Wert gehört zu 2⁻³?
Welche Zahl gehört zu 10⁻²?
Die Zahl 3⁻² ist negativ.
Welcher Wert gehört zu 27^(1/3)?
Welche Wurzel schreibt man als 5^(1/4)?
Welcher Wert gehört zu 2^(0,5) (der Punkt C auf dem Graphen)?
16^(1/4) = 4.
Schreibe 5⁻² als Dezimalzahl.
Für welchen Exponenten n gilt 7ⁿ · 7³ = 7³?
Ein Blatt Papier ist 10⁻⁴ m dick. Wie viele Millimeter sind das?
Ein Würfel hat das Volumen V = 512 cm³. Seine Kante ist V^(1/3). Berechne sie in cm.
a) Setze die Reihe 3⁴ = 81, 3³ = 27, 3² = 9, 3¹ = 3 bis 3⁻² fort und begründe jeden neuen Wert durch das Muster. b) Begründe mit dem Potenzgesetz (a^m)^n = a^(m·n), dass 8^(1/3) = 2 gilt. Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.