Rationale Exponenten
Rational exponents
a^(m/n) ist die n-te Wurzel aus aᵐ, ebenso (ⁿ√a)ᵐ: Der Nenner ist der Wurzelexponent, der Zähler der Exponent des Radikanden; ein negativer Bruch bildet zusätzlich den Kehrwert, und die Basis muss nichtnegativ sein. Der Abschnitt räumt aus, dass Zähler und Nenner beim Umschreiben vertauscht werden dürfen (8^(2/3) ≠ ²√(8³)) und dass (−8)^(1/3) eine Potenz sei (Malle 1993). Er bereitet die Potenzgesetze für rationale Exponenten, das Zusammenfassen von Wurzeltermen und Anwendungen wie das dritte Keplersche Gesetz T = a^(3/2) vor.
Aus
Umgekehrt wird aus einer Wurzel eine Potenz:
Eine Anwendung: Nach dem dritten Keplerschen Gesetz gilt für die Umlaufzeit T eines Planeten (in Jahren) und seinen mittleren Abstand a von der Sonne
(in AE, 1 AE = Abstand Erde–Sonne)
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
Welcher Wert gehört zu 8^(2/3)?
Welche Wurzel entspricht 5^(2/3)?
Welcher Term gehört zum abgebildeten Graphen?
Wie schreibt man ⁵√(x²) als Potenz?
Wie schreibt man x^(3/4) als Wurzel?
Welcher Wert gehört zu 27^(−2/3)?
Welcher Term gehört zum abgebildeten Graphen?
Welcher der Terme ist nicht definiert?
Die Abbildung zeigt den Graphen von f(x) = x^(−1/2). Für welchen Wert von a ist a^(−1/2) definiert?
Berechne 4^(3/2).
Ergänze: x^(3/5) = ⁵√(x^___)
Berechne 16^(−1/2) als Dezimalzahl.
Für welchen Wert von x ist (x − 6)^(1/2) gerade noch definiert? Gib den kleinsten solchen Wert an.
Für die Umlaufzeit T (in Jahren) eines Planeten mit dem mittleren Sonnenabstand a (in AE) gilt T = a^(3/2). Berechne T für Jupiter mit a = 5,2 auf 0,1 Jahre genau.
Es gilt ³√(x⁶) = x^k für x ≥ 0. Bestimme k.
Es gilt 1/⁵√(x²) = x^k für x > 0. Bestimme k als Dezimalzahl.
Bestimme die kleinste ganze Zahl x, für die (2x + 9)^(1/3) definiert ist.
a) Berechne 8^(2/3) auf zwei Wegen: als (³√8)² und als ³√(8²). b) Schreibe ⁴√(x³) und 1/√x als Potenzen. c) Begründe, warum (−8)^(1/3) nicht definiert ist, obwohl die Gleichung x³ = −8 die Lösung −2 hat. Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.