Der Fehler 2. Art
The Type II error
Der Fehler 2. Art tritt auf, wenn Hâ beibehalten wird, obwohl Hâ gilt. Seine Wahrscheinlichkeit ÎČ lĂ€sst sich nur fĂŒr ein konkretes pâ aus Hâ berechnen: ÎČ = P(X im Annahmebereich) unter pâ, etwa 0,6230 beim Ratetest mit pâ = 0,5. Ein kleineres α macht ÎČ gröĂer; beide lassen sich bei gleichem n nicht zugleich beliebig klein machen, nur ein gröĂeres n hilft. RĂ€umt aus, ÎČ mit pâ zu berechnen oder α + ÎČ = 1 zu setzen. Bereitet die Deutung des Testergebnisses vor.
Die Alternative kennen
Der Fehler 2. Art ist das GegenstĂŒck:
α gegen ÎČ
Lassen sich beide Fehler klein machen? Der Regler verschiebt die Grenze
Mit Software lassen sich beide Verteilungen und die FehlerflÀchen direkt zeichnen: VerÀndert man
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
Cem hat fĂŒr den Ratetest gelernt (er weiĂ etwa jede zweite Antwort), erreicht aber nur 4 Treffer. Der Test (Hâ: nur geraten, Ablehnungsbereich {6, âŠ, 10}) behĂ€lt Hâ bei. Was ist das?
Welche Zelle der Tafel steht fĂŒr den Fehler 2. Art?
Lena hat gelernt, ihr Ergebnis liegt im Ablehnungsbereich, und der Test lehnt Hâ (nur geraten) ab. Das ist ein Fehler 2. Art.
Ratetest, n = 10, Ablehnungsbereich {6, âŠ, 10}, Alternative pâ = 0,5. Wie berechnet man die Wahrscheinlichkeit des Fehlers 2. Art?
Der Ablehnungsbereich beginnt bei 6 (gestrichelte Linie). Die Alternative ist pâ = 0,6 (gelbe SĂ€ulen). Welche SĂ€ulen gehören zum Fehler 2. Art?
FĂŒr α = 0,0197 und pâ = 0,5 gilt: Wahrscheinlichkeit des Fehlers 2. Art = 1 â 0,0197.
Ratetest, Alternative pâ = 0,5. Der Ablehnungsbereich wird von {5, âŠ, 10} (α = 0,0781, ÎČ = 0,3770) auf {7, âŠ, 10} verkleinert (α = 0,0035, ÎČ = 0,8281). Was passiert?
Das Bild zeigt α und ÎČ fĂŒr Ablehnungsbereiche {k, âŠ, 10} (pâ = 0,25, pâ = 0,5). Bei welchem k liegen α und ÎČ am nĂ€chsten beieinander?
Ida wĂ€hlt statt α = 5 % nur α = 1 % (Ratetest, pâ = 0,5, sonst alles gleich). Dann sinken beide Fehlerwahrscheinlichkeiten.
Fehler 2. Art: Hâ wird ___, obwohl Hâ gilt (abgelehnt oder beibehalten).
Ratetest, Ablehnungsbereich {6, âŠ, 10}, Alternative pâ = 0,5. Aus der Tabelle: P(X â„ 6) = 0,3770 bei p = 0,5. Wie groĂ ist die Wahrscheinlichkeit des Fehlers 2. Art? (vier Dezimalen)
Ratetest, Ablehnungsbereich {7, âŠ, 10}, pâ = 0,5. Aus der Tabelle: P(X â„ 7) = 0,1719 bei p = 0,5. Wie groĂ ist ÎČ? (vier Dezimalen)
FĂŒnf TestausgĂ€nge: (A) Mira hat geraten, Hâ wird abgelehnt. (B) Lena hat gelernt, Hâ wird abgelehnt. (C) Tim hat geraten, Hâ wird beibehalten. (D) Nia hat gelernt, Hâ wird beibehalten. (E) Jo hat gelernt, Hâ wird beibehalten. Bei wie vielen liegt ein Fehler 2. Art vor?
Ratetest, Ablehnungsbereich {6, âŠ, 10}, Alternative pâ = 0,75. Aus der Tabelle: P(X â„ 6) = 0,9219 bei p = 0,75. Wie groĂ ist die Wahrscheinlichkeit des Fehlers 2. Art? (vier Dezimalen)
Ratetest mit n = 10, Hâ: p †0,25, Ablehnungsbereich {6, âŠ, 10}. Eine SchĂŒlerin weiĂ tatsĂ€chlich 60 % der Antworten (pâ = 0,6). Gegeben: P(X = 6) = 0,25082, P(X = 7) = 0,21499, P(X = 8) = 0,12093, P(X = 9) = 0,04031, P(X = 10) = 0,00605. Berechne die Wahrscheinlichkeit des Fehlers 2. Art fĂŒr pâ = 0,6 und erklĂ€re in einem Satz, warum du dabei mit p = 0,6 und nicht mit p = 0,25 rechnest. Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.
ÎČ steigt beim Verkleinern des Ablehnungsbereichs von {5, âŠ, 10} auf {7, âŠ, 10} von 0,3770 auf 0,8281. Um wie viel wĂ€chst ÎČ? (vier Dezimalen)