Sinusförmige Wechselspannung
Sinusoidal AC Voltage
Eine im homogenen Magnetfeld rotierende Spule liefert eine sinusförmige Wechselspannung: Aus dem Fluss Φ(t) = B·A·cos(ωt) folgt mit dem Induktionsgesetz U(t) = U₀·sin(ωt) mit der Scheitelspannung U₀ = N·B·A·ω, die mit der Drehfrequenz wächst; das Stromnetz läuft mit 50 Hz. Der Effektivwert ist über gleiche Wirkleistung wie beim Gleichstrom definiert: U_eff = U₀/√2, und Messgeräte zeigen stets Effektivwerte an — deshalb entsprechen 230 V Netzspannung einer Scheitelspannung von rund 325 V. Am ohmschen Widerstand gilt P = U_eff·I_eff. Trägt Transformator- und Schwingkreisthemen.
Aus der Steckdose kommt keine Gleichspannung, sondern eine Spannung,
die fünfzigmal pro Sekunde ihr Vorzeichen wechselt. Warum? Weil sie
von einer rotierenden Spule stammt. Wir lassen eine Spule
(
Der
Bevor du drehst, eine Vorhersage: An welcher Stellung der Spule ist
die
Dreh langsam und beobachte die beiden Kurvenspitzen. Steht die
Normale parallel zum Feld (
Mit dem Induktionsgesetz wird aus der Beobachtung eine Formel. Die
Ableitung von
Eine rotierende Spule liefert eine sinusförmige
Wechselspannung mit der
Bleibt eine praktische Frage: Was bedeutet dann „230 V" auf dem
Typenschild, wenn die Spannung doch ständig zwischen
Messgeräte zeigen stets Effektivwerte an. „230 V Netzspannung"
bedeutet also
Materialien (1)
Physische Manipulativa, die dieses Konzept konkret verankern — optional, gebrückt zum Symbol.
Voraussetzungen (2)
Eine Spule rotiert mit konstanter Winkelgeschwindigkeit ω in einem homogenen Magnetfeld. Wie hängt der magnetische Fluss durch die Spule von der Zeit ab?
Ein Multimeter im Wechselspannungsmodus zeigt 230 V an. Welche Größe ist das?
Wie sind die Effektivwerte von Wechselspannung und Wechselstrom definiert?
Die 230 V des Haushaltsnetzes sind die Scheitelspannung der Sinusschwingung.
Warum liefert die gleichmäßig rotierende Spule gerade eine sinusförmige Spannung?
Eine Spule (N = 100, A = 0,010 m²) rotiert mit ω = 100 1/s in einem homogenen Feld mit B = 0,20 T. Berechne die Scheitelspannung U₀ in Volt.
Die Netzspannung hat die Frequenz f = 50 Hz. Berechne die Periodendauer T in Millisekunden.
Die Scheitelspannung des Haushaltsnetzes beträgt etwa U₀ = 325 V. Berechne den Effektivwert U_eff = U₀/√2 in Volt. (√2 ≈ 1,414, auf ganze Zahl gerundet)
Den Maximalwert U₀ der sinusförmigen Wechselspannung nennt man ___.
Ein Wechselspannungsmessgerät zeigt U_eff = 12 V an. Berechne die Scheitelspannung U₀ = √2·U_eff in Volt. (√2 ≈ 1,414, auf ganze Zahl gerundet)
In welcher Stellung der rotierenden Spule ist die induzierte Spannung am größten?
An einem ohmschen Widerstand liegen U_eff = 230 V an, es fließt I_eff = 2,0 A. Berechne die Wirkleistung P in Watt.
Die Drehfrequenz der Generatorspule wird verdoppelt, B, A und N bleiben unverändert. Um welchen Faktor wächst die Scheitelspannung? (Antwort als Zahl)
Bei der Netzfrequenz 50 Hz wechselt die Spannung 100-mal pro Sekunde ihre Polung.