Shrubs und Gärgetränke — Säure ohne Gärung
Shrubs and Fermented Drinks — Acid without Fermentation
Du setzt einen Shrub an — Frucht und Zucker ziehen lassen, dann Essig dazu — und verlängerst ihn mit Sprudel: Der Essig bringt den Biss, der alkoholfreien Drinks sonst fehlt, ganz ohne Gärung im Glas. Dann klärst du, warum Kombucha, Wasserkefir und selbst angesetzte Ingwer-Limonade nicht in die Schul-Bar gehören: Wo Hefe Zucker vergärt, entsteht Alkohol, und in einer Messung in Neuseeland lag gut jede fünfte gekaufte Kombucha über der dortigen Grenze von 1,15 % vol, unter anderem, wenn nach der Gärung noch aromatisiert wurde. Das räumt mit „vergoren heißt alkoholfrei" auf. Bereitet Spritz und Highball mit Biss und die eigene Getränkekarte vor.
Voraussetzungen (1)
Du gießt Rhabarber-Shrub mit Sprudel auf. Der Drink hat einen kräftigen sauren Biss. Woher kommt er?
Am Stand gibt es Rhabarber-Shrub-Spritz: 25 ml Shrub und 150 ml Sprudel pro Glas. Morgens füllst du für 8 Gläser ab, was sich vorbereiten lässt. Wie viele Milliliter sind das? (nur die Zahl)
Kombucha ist vergorener Tee und darum immer alkoholfrei.
FĂĽr deinen ersten Shrub brauchst du Essig. Welchen nimmst du?
Ein Shrub ist im Grunde eine Kombucha, nur schneller gemacht.
Du setzt einen Erdbeer-Shrub nach der kalten Methode an. Wie gehst du vor?
Am Schulfest will jemand selbst angesetzte Kombucha an alle ausschenken. Was sagst du?
Du gibst nach der Gärung Fruchtsaft in die Kombucha-Flaschen und verschließt sie für ein paar Tage. Was passiert darin?
Auch bei Wasserkefir und selbst angesetzter Ingwer-Limonade vergären Hefen Zucker, und dabei entsteht etwas Alkohol.
Shrubs stammen aus einer Zeit ohne KĂĽhlschrank. WofĂĽr nutzte man den Essig darin ursprĂĽnglich?
Dein Shrub-Spritz schmeckt scharf nach Essig. Was tust du?
Der Essig im Shrub gibt einem alkoholfreien Drink den Biss, den im Cocktail sonst der Alkohol beisteuert.