Kraftbrühe klären — kalt ansetzen, Floß, leise sieden
Clarifying a Consommé — Cold Start, Raft, Bare Simmer
Du klärst Fond zur Kraftbrühe: entfetteter Fond, mageres Klärfleisch, Eiweiß und Mirepoix kalt verrührt, unter Rühren langsam erhitzt. Das stockende Eiweiß (ab etwa 62 °C, McGee) steigt als Floß auf und fängt die Trübstoffe; dann 1 bis 1½ Stunden ohne Rühren knapp unter dem Sieden, durch ein Loch schöpfen, passieren. Das verhindert Sprudeln und heißen Start, die sie trüben. Bereitet klare Suppen und Aspik vor.
Voraussetzungen (1)
Der Fond für die Kraftbrühe kommt aus dem Kühlschrank, obenauf liegt eine feste weiße Schicht. Was machst du damit?
Welches Fleisch nimmst du als Klärfleisch für eine Rinderkraftbrühe?
Eine Kraftbrühe schmeckt kräftiger als der Fond, aus dem sie geklärt wurde.
An deinem Topf steigt nur hier und da eine Blase auf, die Oberfläche zittert kaum. So soll die Kraftbrühe ziehen.
Dein Kollege kocht die trübe Rinderbrühe eine Stunde länger ein und schreibt sie als Kraftbrühe auf die Karte. Das passt.
Du hast unter Rühren langsam erhitzt. Jetzt schwimmt oben eine feste Schicht aus Eiweiß und Fleisch. Was tust du?
Du hast Eiweiß und Klärfleisch in den heißen Fond gerührt. Nach einer Stunde ist die Brühe noch trüb, weiße Flocken treiben darin. Was war los?
Das Floß steht, und du hast es eilig. Du drehst auf volle Hitze. Was passiert?
Nach anderthalb Stunden ist die Kraftbrühe fertig. Wie holst du sie aus dem Topf?
Für eine klare Fischsuppe willst du Fischfond klären. Womit?
Du klärst eine Rinderbrühe zur Kraftbrühe. Bring die Schritte in die richtige Reihenfolge.
Beim Klären fängt das stockende Eiweiß die Trübstoffe ein wie ein Netz und steigt mit ihnen als Floß nach oben.
Ein feines Tuch allein macht eine trübe Brühe genauso klar wie ein Floß.
Weil das Floß die Trübstoffe einfängt, musst du die fertige Kraftbrühe nicht mehr passieren.