Zwiebel würfeln — die Wurzel ist das Scharnier
Dicing an Onion — the Root Is the Hinge
Du würfelst eine Zwiebel so, dass sie bis zum letzten Schnitt zusammenhält: längs durch die Wurzel halbieren, schälen, senkrecht bis kurz vor die Wurzel einschneiden, dann quer schneiden — die Wurzel ist das Scharnier. Der Abstand der Schnitte bestimmt die Größe; die ganz feinen Würfel von Zwiebel und Schalotte heißen ciseliert. Der waagerechte Schnitt ist freiwillig: Er treibt die Klinge auf die Führhand zu und macht die Würfel kaum gleichmäßiger (The Pudding 2025). Bereitet Mirepoix, Saucen, Suppen und jede Pfanne vor, die mit Zwiebeln anfängt.
Voraussetzungen (1)
Vor dir liegt eine ganze, ungeschälte Zwiebel, die du würfeln willst. Wie halbierst du sie?
Du setzt die senkrechten Schnitte in die halbe Zwiebel. Wie weit schneidest du?
In welcher Reihenfolge wĂĽrfelst du eine Zwiebel?
Beim waagerechten Schnitt läuft die Klinge auf deine Führhand zu.
Beim Querschneiden fällt deine Zwiebel in lange Streifen auseinander statt in Würfel. Was ist passiert?
Wie legst du die geschälte halbe Zwiebel vor den senkrechten Schnitten auf das Brett?
Deine Zwiebelwürfel sind zu grob für eine Vinaigrette. Was änderst du beim nächsten Mal?
Im Rezept steht: „2 Schalotten, ciseliert“. Wie schneidest du sie?
Du entscheidest dich fĂĽr einen waagerechten Schnitt in die halbe Zwiebel. Wo liegt deine FĂĽhrhand?
Ohne waagerechte Schnitte werden deine Zwiebelwürfel nicht gleichmäßig.
Für Zwiebelringe halbierst du die Zwiebel genauso längs durch die Wurzel wie für Würfel.
Du setzt die senkrechten Schnitte leicht fächerförmig, als zielten sie alle auf einen Punkt tief unter dem Brett. Deine Würfel werden dadurch etwas gleichmäßiger als mit streng parallelen Schnitten.