Ober- und Untersummen
Upper and lower sums
Die FlĂ€che unter einer Kurve wird in n gleich breite Streifen zerlegt. Rechtecke mit dem kleinsten Funktionswert je Streifen ergeben die Untersumme, mit dem gröĂten die Obersumme; die FlĂ€che liegt dazwischen, und der Abstand schrumpft mit n. Der Abschnitt rĂ€umt drei Fehler aus: die Summe der Höhen ohne die Streifenbreite, âObersumme = linker Randâ (nur bei steigenden Funktionen richtig) und âdie NĂ€herung wird nie genauerâ. Er bereitet das bestimmte Integral als gemeinsamen Grenzwert beider Summen vor.
Streifen und Untersumme
FĂŒr Rechtecke gibt es eine Formel, fĂŒr die FlĂ€che unter
Nimmt man als Höhe den
Die Obersumme
Nimmt man in jedem Streifen den
Feiner zerlegen
Mit mehr Streifen rĂŒcken beide Summen zusammen. Schiebt man die ZusatzstĂŒcke zwischen Unter- und Obersumme in eine
Spalte ĂŒbereinander, fĂŒllen sie bei einer steigenden Funktion genau ein Rechteck der Breite Îx und der Höhe
f(b) â f(a). Bei
Der Abstand wird beliebig klein. Zwischen allen Untersummen und allen Obersummen bleibt deshalb genau eine Zahl eingeschlossen. Bisher lag die Parabel ganz ĂŒber der x-Achse, und jede Höhe war positiv. Die Summen rechnen aber mit Funktionswerten, nicht mit LĂ€ngen. Was zĂ€hlen sie, wenn die Kurve unter die Achse taucht?
Ermöglicht (2)
Die Funktion f(x) = xÂČ wird auf [0 ; 2] in 4 gleich breite Streifen zerlegt. Welche Höhe hat das Untersummen-Rechteck im dritten Streifen [1 ; 1,5]?
Die fallende Funktion f(x) = 4 â x wird auf [0 ; 4] in die zwei Streifen [0 ; 2] und [2 ; 4] zerlegt. Welche Rechteckhöhen hat die Untersumme?
FĂŒr f(x) = 4 â x auf [0 ; 4] mit vier Streifen hat die Obersumme im zweiten Streifen [1 ; 2] die Rechteckhöhe 3.
FĂŒr f(x) = xÂČ auf [0 ; 2] wird die Untersumme mit n = 2 Streifen gebildet. Wie groĂ ist Uâ?
Das Intervall [1 ; 7] wird in 3 gleich breite Streifen zerlegt. Wie breit ist jeder Streifen?
FĂŒr f(x) = xÂČ auf [0 ; 2] mit n = 4 ist die Untersumme Uâ = 0 + 0,25 + 1 + 2,25 = 3,5.
FĂŒr f(x) = xÂČ auf [0 ; 2] gilt Uâ = 1,75 und Oâ = 3,75. Zwischen welchen Werten liegt der FlĂ€cheninhalt A unter dem Graphen sicher?
FĂŒr f(x) = 4 â x auf [0 ; 4] ist Oâ = 10 und Uâ = 6. Wie groĂ ist Oâ â Uâ?
FĂŒr f(x) = 4 â x auf [0 ; 4] gilt Oâ = 10. Bei doppelt so vielen Streifen ist Oâ = 11.
f(x) = xÂČ wird auf [0 ; 2] in Streifen der Breite 0,5 zerlegt. Welche Höhe hat das Obersummen-Rechteck im Streifen [1,5 ; 2]?
Berechne die Untersumme Uâ von f(x) = xÂł auf [0 ; 2] mit 4 Streifen.
f(x) = 4 â x auf [0 ; 4]. Wie groĂ ist Oââ â Uââ?
f(x) = xÂČ wird auf [â2 ; 2] in 4 gleich breite Streifen zerlegt. Welche Höhe hat das Untersummen-Rechteck im Streifen [â2 ; â1]?
Berechne die Obersumme Oâ von f(x) = 2x + 1 auf [0 ; 2] mit 4 Streifen.
f(x) = 4 â x auf [0 ; 4]. Wie viele Streifen braucht man mindestens, damit O_n â U_n höchstens 0,1 betrĂ€gt?
Die FlĂ€che unter dem Graphen von f(x) = xÂČ ĂŒber [0 ; 3] soll mit n = 3 Streifen eingeschlossen werden. Skizziere den Graphen mit den Rechtecken, berechne Untersumme und Obersumme und gib ein Intervall an, in dem der FlĂ€cheninhalt liegt. Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.