Normalverteilung
Normal Distribution
Voraussetzungen (2)
Ermöglicht (1)
Leicht
Welche Eigenschaft hat die Dichtefunktion der Normalverteilung?
Die Gaußsche Glockenkurve ist symmetrisch zu μ, dort liegt das Maximum. Die Gesamtfläche beträgt 1.
Bei einer Normalverteilung liegen etwa 68 % der Werte im Intervall [μ − σ; μ + σ].
✓ Wahr
Das ist die erste Sigma-Regel: P(μ − σ ≤ X ≤ μ + σ) ≈ 0,683.
Die Sigma-Regel besagt: Etwa ___ % der Werte liegen im Intervall [μ − 2σ; μ + 2σ].
✓ Antwort: 95,4
Die zweite Sigma-Regel: P(μ − 2σ ≤ X ≤ μ + 2σ) ≈ 0,954, also ca. 95,4 %.
Eine diskrete Zufallsgröße kann durch eine Dichtefunktion beschrieben werden.
✓ Falsch
Dichtefunktionen gehören zu stetigen Zufallsgrößen. Diskrete Zufallsgrößen werden durch Wahrscheinlichkeitsverteilungen (Tabellen, Histogramme) beschrieben.
Mittel
Eine Zufallsgröße X ist normalverteilt mit μ = 100 und σ = 15. Welches Intervall enthält ca. 99,7 % der Werte?
Dritte Sigma-Regel: [μ − 3σ; μ + 3σ] = [100 − 45; 100 + 45] = [55; 145] enthält ca. 99,7 %.
Wie berechnet man P(a ≤ X ≤ b) bei einer stetigen Zufallsgröße mit Dichtefunktion f?
Bei stetigen Zufallsgrößen entspricht die Wahrscheinlichkeit der Fläche unter der Dichtefunktion im Intervall [a; b].
X ist normalverteilt mit μ = 50 und σ = 10. Wie viel Prozent der Werte liegen ungefähr im Intervall [30; 70]? (Ganzzahl)
✓ Antwort: 95
[30; 70] = [μ − 2σ; μ + 2σ]. Nach der zweiten Sigma-Regel liegen dort ca. 95 % der Werte.
Was passiert mit der Glockenkurve, wenn σ kleiner wird (bei gleichem μ)?
Kleineres σ bedeutet geringere Streuung. Die Werte konzentrieren sich stärker um μ, daher wird die Kurve schmaler und (wegen Gesamtfläche 1) höher.