Der Kegel als Grenzfall
The Cone as a Limiting Case
Ein regelmäßiges n-Eck im Kreis füllt den Kreis umso besser, je größer n ist; seine Fläche wächst gegen πr², ohne sie zu erreichen. Eine Pyramide über diesem n-Eck mit der Höhe h hat V = ⅓ · A_n · h; ihr Volumen wächst von unten gegen ⅓ · π · r² · h. So wird die Kegelformel plausibel: Der Kegel ist der Grenzfall der Pyramiden. Räumt aus, das n-Eck sei irgendwann der Kreis, und aus, der Kegel sei „keine Pyramide“. Bereitet das Rechnen mit dem Kegelvolumen vor.
Ein Kegel ist eine Pyramide mit runder Grundfläche – fast. Zeichne in den
Eine
Voraussetzungen (2)
Ermöglicht (1)
Einem Kreis mit r = 10 cm (Kreisfläche π · r² ≈ 314 cm²) ist ein regelmäßiges Zwölfeck einbeschrieben. Welche Fläche kann das Zwölfeck haben?
Ein regelmäßiges Vieleck mit 1000 Ecken, das einem Kreis einbeschrieben ist, hat genau dieselbe Fläche wie der Kreis.
Ordne die einem Kreis (r = 10 cm) einbeschriebenen regelmäßigen Vielecke nach ihrer Fläche, das kleinste zuerst.
In einem Kegel (r = 10 cm, h = 6 cm) steht eine Pyramide mit demselben h. Ihre Grundfläche ist ein dem Grundkreis einbeschriebenes Quadrat mit A = 200 cm². Wie groß ist das Volumen der Pyramide?
Im Kegel (r = 10 cm, h = 6 cm) stehen Pyramiden derselben Höhe über einbeschriebenen Vielecken. Ordne nach dem Volumen, das kleinste zuerst.
Die Pyramide über dem einbeschriebenen Sechzehneck (V ≈ 612,3 cm³) ist größer als der Kegel (V ≈ 628,3 cm³) mit demselben Grundkreis und derselben Höhe.
In eine quadratische Pyramide (a = 10 cm, h = 9 cm, V = 300 cm³) passt ein Kegel mit r = 5 cm und h = 9 cm; sein Grundkreis berührt die vier Grundkanten. Was gilt für das Kegelvolumen?
Ein Kegel und eine Pyramide haben dieselbe Höhe. Der Grundkreis des Kegels berührt die vier Kanten des Grundquadrats der Pyramide. Der Kegel füllt die Pyramide dann vollständig.
Einem Kreis mit r = 10 cm ist ein regelmäßiges Sechseck einbeschrieben, das aus 6 gleichschenkligen Dreiecken mit dem Winkel 60° an der Spitze besteht. Berechne seine Fläche (in cm², auf 0,1 genau).
Über dem einbeschriebenen Sechseck (A ≈ 259,8 cm²) steht eine Pyramide der Höhe 6 cm. Berechne ihr Volumen (in cm³, auf 0,1 genau).
Ein Grundkreis mit dem Radius 6 cm berührt von innen die vier Kanten eines Quadrats. Wie lang ist die Quadratkante (in cm)?
Einem Kreis mit r = 10 cm ist ein regelmäßiges Achteck einbeschrieben (8 gleichschenklige Dreiecke mit den Schenkeln 10 cm und dem Winkel 45° dazwischen; Dreiecksfläche = ½ · 10 · 10 · sin 45°). Berechne die Fläche des Achtecks (in cm², auf 0,1 genau).
Für sehr viele Ecken nähert sich die Grundfläche der Pyramide der Kreisfläche π · r². Berechne damit das Volumen, dem sich die Pyramiden nähern (r = 10 cm, h = 6 cm; in cm³, auf 0,1 genau).
In einem Kegel mit r = 10 cm und h = 6 cm steht eine Pyramide über einem einbeschriebenen regelmäßigen Zwölfeck (Zwölfeckfläche ½ · 10 · 10 · sin 30° · 12). Berechne ihr Volumen, vergleiche es mit ⅓ · π · r² · h und erkläre, was mit den Pyramiden geschieht, wenn die Zahl der Ecken wächst. Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.
In der Pyramide (a = 10 cm, h = 9 cm, V = 300 cm³) steht der Kegel mit r = 5 cm und h = 9 cm. Wie viel Prozent des Pyramidenvolumens nimmt der Kegel ein (V = ⅓ · π · r² · h; auf 0,1 % genau)?