Einheiten und Waage â Gramm, Milliliter, Löffel
Units and the Scale â Grams, Millilitres, Spoons
Kochen und BackenKlasse 712 Aufgaben
AbmessenEinheitenUmrechnungenTechnik
Du misst, wie deutsche Rezepte es meinen: feste Zutaten in Gramm, FlĂŒssigkeiten in Millilitern; 1 ml Wasser wiegt etwa 1 g, 1 ml Ăl nur etwa 0,92 g. EL (etwa 15 ml) und TL (etwa 5 ml) sind Konventionen, keine gesetzlichen Einheiten, Prise und Messerspitze absichtlich ungenau. Wo die Dichte schwankt â Mehl, Zucker, geschnittenes GemĂŒse â, schlĂ€gt die Waage jedes VolumenmaĂ, und mit der Tara-Taste wiegst du nacheinander in eine SchĂŒssel. Bereitet das Umrechnen von Rezepten, das Backen nach VerhĂ€ltnis und die Arbeit an den Posten vor.
Du hast nur einen Messbecher und keine Waage. Bei welcher Zutat macht das keinen Unterschied?
â Milch
â Mehl
â GewĂŒrfelte Zwiebeln
Bei FlĂŒssigkeiten wie Milch passt das Volumen gut zum Gewicht. Mehl lĂ€sst sich locker oder festgedrĂŒckt einfĂŒllen, ZwiebelwĂŒrfel liegen je nach GröĂe dicht oder mit Luft â dort schlĂ€gt die Waage den Becher.
Im Rezept steht: âeine Prise Salzâ. Wie viel nimmst du?
â Was du mit zwei oder drei Fingern fassen kannst
â Genau 1 g, sorgfĂ€ltig auf der Feinwaage abgewogen
â Einen gestrichenen Teelöffel aus der Schublade
Eine Prise ist, was zwischen zwei oder drei Finger passt (Duden) â wie die Messerspitze absichtlich ungenau: eine kleine Menge, die du nach Geschmack anpasst. Ein Teelöffel Salz wĂ€re ein Vielfaches davon.
Jeder Esslöffel aus deiner Besteckschublade fasst genau 15 ml.
â Falsch
15 ml ist eine Kochbuch-Konvention, keine gesetzliche Einheit â echte Löffel sind verschieden groĂ. Wo es genau sein muss, nimmst du Messlöffel oder die Waage.
Die leere SchĂŒssel auf der Waage zeigt 412 g, und du hast vergessen, Tara zu drĂŒcken. Bis zu welcher Anzeige fĂŒllst du Mehl ein, um 200 g hineinzubekommen? (nur die Zahl)
â Antwort: 612
Ohne Tara zĂ€hlt die SchĂŒssel mit: 412 g + 200 g = 612 g. Mit der Tara-Taste setzt du die Anzeige auf 0 und liest die 200 g direkt ab.
Du fĂŒllst 250 ml Mehl festgedrĂŒckt direkt aus der TĂŒte in den Becher, deine Freundin löffelt 250 ml locker hinein. Wer hat mehr Mehl?
â Du, festgedrĂŒcktes Mehl ist dichter
â Beide gleich viel, 250 ml sind 250 ml
â Deine Freundin, locker passt mehr hinein
Dasselbe Volumen Mehl wiegt je nach EinfĂŒllen verschieden viel, festgedrĂŒckt mehr als locker. Darum wiegt man Mehl in Gramm â die Waage ist egal, wie es eingefĂŒllt wurde.
Ein Rezept sagt â1 Tasse gewĂŒrfelte Zwiebelâ, ein anderes â150 g Zwiebel". Welche Angabe ist genauer?
â Die 150 g, die WĂŒrfelgröĂe Ă€ndert das Volumen
â Die Tasse, weil man sie nicht erst wiegen muss
â Beide gleich, eine Tasse ist eine feste Menge
Grobe WĂŒrfel liegen mit viel Luft in der Tasse, feine dicht. Das Gewicht hĂ€ngt davon nicht ab â fĂŒr geschnittenes GemĂŒse ist die Waage genauer als jedes VolumenmaĂ.
Mit einer KĂŒchenwaage, die in 1-g-Schritten anzeigt, kannst du 5 g Salz fĂŒr ein Brot abwiegen.
â Wahr
Eine digitale KĂŒchenwaage mit 1-g-Anzeige gehört zur Grundausstattung und reicht fĂŒr 5 g Salz. Ganz genau ist das nicht â 1 g daneben ist bei 5 g schon ein FĂŒnftel â, genauer wird es erst mit einer Feinwaage in 0,1-g-Schritten.
Das Rezept verlangt 100 g Ăl, du hast nur einen Messbecher. Wie viel misst du ab?
â Etwas mehr als 100 ml, etwa 109 ml
â Genau 100 ml, Gramm und Milliliter sind gleich
â Etwas weniger als 100 ml, etwa 92 ml
1 ml Ăl wiegt nur etwa 0,92 g. FĂŒr 100 g brauchst du also mehr als 100 ml: 100 Ă· 0,92 â 109 ml. Die 92 ml wĂ€ren die Rechnung andersherum â so viel wiegen 100 ml Ăl in Gramm.