Kohlensäure — die Perlen im Glas halten
Carbonation — Keeping the Bubbles in the Glass
Du baust zwei Paare Highballs — kalter gegen zimmerwarmen Sprudel, kräftig gerührt gegen ein einziges Anheben des Barlöffels — und vergleichst die Perlen nach fünf Minuten. Kohlendioxid löst sich bei 20 °C nur etwa halb so gut wie bei 0 °C: Alles und auch das Glas vorkühlen, Eis zuerst, Sprudel zuletzt am Löffel entlang eingießen, einmal anheben, nie schütteln. Die Schorle ist ein gebauter Highball und folgt denselben Regeln. Das räumt mit „warmer Sprudel ist egal, das Eis kühlt ihn" und „Sprudel rein, kräftig rühren" auf. Bereitet Highball, Spritz, Fizz, die Limonade und die eigene Getränkekarte vor.
Der Sprudel stand den ganzen Tag bei 25 °C im Raum. Du gießt ihn für einen Highball auf Eis. Was passiert?
Du baust eine Apfelschorle direkt im Glas. In welcher Reihenfolge arbeitest du?
Für den Holunder-Spritz schüttelst du den Sprudel gleich mit Sirup und Limette im Shaker, dann ist alles schön kalt.
Eis und Saft sind im Glas, du öffnest den kalten Sprudel. Wie gießt du ihn ein?
Ein vorgekühltes Glas hilft, die Perlen länger im Highball zu halten.
Du baust die Highballs schon vor der Bestellung, damit es schneller geht. Nach zehn Minuten sind sie noch genauso spritzig.
Du gieĂźt erst den Sprudel ins leere Glas und gibst dann die EiswĂĽrfel hinein. Was passiert?
Wasser löst bei 0 °C etwa 3,3 g CO₂ pro Kilogramm, bei 20 °C etwa 1,7 g. Wie viel der kalten Menge hält Wasser bei 20 °C noch?
Du baust eine Limonade: Sirup und Zitrone unten, der Sprudel obendrauf. Der Sirup liegt noch am Boden. Was tust du?
FĂĽr den Zitronen-Fizz schĂĽttelst du Zitrone, Sirup und Aquafaba. Wann kommt der Sprudel dazu?
Für den Hibiskus-Punsch am Nachmittag mischst du schon morgens alles in der Bowle vor, auch den Sprudel. Wie ist er, wenn die Gäste kommen?
Frischer Sprudel schmeckt leicht säuerlich, weil gelöstes Kohlendioxid mit dem Wasser etwas Kohlensäure bildet.