Formen und Gare — Spannung, Kühlschrank, Einschneiden
Shaping and Proof — Tension, Fridge, Scoring
Geformt wird in drei Schritten: vorformen, kurz entspannen lassen, endgültig formen. Ziel ist die Oberflächenspannung, eine straffe Haut, die den Trieb im Ofen zusammenhält, statt dass der Teig breitläuft. Zum Gehen legst du den Laib ins Gärkörbchen. Ein Kühlschrank-Aufenthalt über Nacht bremst die Fermentation und passt sie in deinen Zeitplan, vertieft den Geschmack und festigt den Teig so, dass er sich sauber einschneiden lässt. Ein kalter, straffer Teig nimmt den Einschnitt an, ein warmer, schlaffer zieht sich am Messer.
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (2)
Du formst den Laib und spannst dabei die Oberfläche straff. Was bringt dir das im Ofen?
Du stellst den geformten Laib ĂĽber Nacht in den KĂĽhlschrank. Was gewinnst du?
Worin lässt du den geformten Laib zur Stückgare gehen, damit er seine Form hält?
In welcher Reihenfolge formst du den Laib?
Eine straffe Oberfläche hält den Laib im Ofen zusammen, statt dass der Teig breitläuft.
Ein warmer, weicher Teig lässt sich besser einschneiden als ein kalter, straffer.
Fingerprobe: Die Delle kommt langsam zurĂĽck und ist nach einer Minute noch zu sehen. Wie steht dein Laib?
Beim Formen spannst du die Oberfläche des Laibs zu einer straffen ___.
Bleibt die Delle der Fingerprobe ganz stehen, ist die Reserve aufgebraucht und der Laib zu ___.
Bei 25 °C verdoppeln sich die Milchsäurebakterien in 1,4 Stunden. Wie viele Stunden brauchen sie bei 4 °C im Kühlschrank? Runde auf ganze Stunden.
Dein geformter Laib ist schlaff und ohne Spannung. Was passiert im Ofen?
Ein warmer, schlaffer Teig und ein kalter, straffer Teig sollen eingeschnitten werden. Welcher nimmt den Einschnitt sauberer an?
Fingerprobe nach einer Stunde Stückgare in der Küche bei 25 °C: Die Delle springt sofort zurück. Was tust du?
Du formst den Laib um 22 Uhr und willst um 8 Uhr backen. Wo lässt du ihn gehen?