Hefeteig — kneten, gehen lassen
Yeast Dough — Knead, Let Rise
Hefe besteht aus winzigen Lebewesen. Sie fressen Zucker, auch den, den die Enzyme des Mehls aus der Stärke lösen, und atmen dabei Kohlendioxid aus. Kneten baut aus dem Mehl ein Klebernetz, das dieses Gas festhält: Hefeteig ist der eine Teig, bei dem langes Kneten richtig ist. Wärme macht die Hefe schneller, ab etwa 45 °C leidet sie, bei 60 °C stirbt sie. Flüssigkeit darum nur lauwarm. Das Gehen braucht Zeit, und die lässt sich nicht abkürzen. Mehr dazu in der Chemie → Chemische Reaktionen.
Ermöglicht (8)
Du hast die Milch für den Hefeteig fast zum Kochen gebracht. Was tust du?
Du prüfst die Milch mit dem Finger. Sie fühlt sich lauwarm an wie Badewasser. Was tust du?
Ein Hefeteig, der in 60 °C heißer Milch angesetzt wird, geht besonders schnell auf.
Mia hat es eilig und lässt den Teig nur fünf Minuten gehen. Er ist danach genauso groß wie sonst nach einer Stunde.
Der Teig klebt beim Kneten an deinen Händen. Was tust du?
Nach 30 Minuten in der kalten Küche ist der Teig kaum gewachsen. Was tust du?
Im Schrank liegt ein Päckchen Trockenhefe, seit einem Jahr abgelaufen. Was tust du?
Ben knetet seinen Pizzateig zehn Minuten lang. Der Teig misslingt dadurch.